Was Inhaber und Entscheider vorab wissen wollen.
Die häufigsten Fragen zu Wertradar, dem wöchentlichen KI-Lagebild für den Mittelstand.
Für wen ist Wertradar gedacht?
Für Inhaber und Entscheider in mittelständischen Betrieben und Dienstleistungsunternehmen, branchenoffen: vom produzierenden Betrieb über Handel und Handwerk bis zu Beratung, Agentur oder Versicherungsmakler. Wertradar richtet das Lagebild an Ihrer Branche, Ihrem Geschäftsmodell und Ihrer Positionierung aus.
Was bringt mir das?
Drei Dinge. Zeit: Sie sparen Recherche-Stunden und lesen zur Wochenmitte zehn Minuten, statt selbst Neuerungen zu sichten. Einordnung: Jede Neuerung ist schon auf Ihre Markt- und Markenstrategie bezogen, mit Beurteilung und Handlungsempfehlung. Timing: Sie sehen eine Entwicklung, bevor sie bei Ihren Kunden oder Wettbewerbern ankommt, und können rechtzeitig reagieren.
Wie unterscheidet sich das von einem Newsletter?
Ein Newsletter schreibt für alle. Wertradar arbeitet mit Ihrem Profil: Geschäftsmodell, Zielgruppen, Positionierung, Wettbewerber und Ihre größte Sorge. Jede Prognose bekommt ein Datum und eine Wahrscheinlichkeit und wird später geprüft. Ihr KI-Exposure-Score zeigt, wie angreifbar Ihre Position gerade ist, und sinkt, wenn Sie eine Bedrohung angehen. Was für Ihren Betrieb nicht relevant ist, sehen Sie nicht.
Wer prüft die Empfehlungen?
Drei KI-Modelle prüfen jeden Fund. Jedes Modell beurteilt ihn: behalten, schärfen oder verwerfen. Was die Mehrheit nicht trägt, fällt weg; die Zustimmung sehen Sie im Portal an jeder Empfehlung. Findet ein Fund keine klare Mehrheit der Modelle, geht das Lagebild nicht automatisch raus, sondern wird angehalten. Das Lagebild ist eine KI-gestützte Einschätzung und ersetzt keine Beratung, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Was passiert, wenn die Modelle keine klare Mehrheit finden?
Dann geht das Lagebild nicht automatisch an Sie. Es wird angehalten und erst freigegeben, wenn es trägt, oder der strittige Fund wird verworfen. Lieber eine Woche später als eine geratene Empfehlung.
Wie oft kommt das Lagebild?
Wöchentlich, in jeder Stufe. Der Lauf startet mittwochs früh, zur Wochenmitte liegt Ihr Lagebild im Portal. Die Stufen unterscheiden sich in der Tiefe des Profils, nicht im Takt.
Wo werden meine Daten verarbeitet?
Wertradar wird auf unserer Plattform in Deutschland verarbeitet und gespeichert. Für die Analyse nutzen wir KI-Modelle von Anthropic (USA) und Mistral AI (EU). Für das wöchentliche Lagebild ersetzen wir vor jedem KI-Aufruf Ihren Firmennamen und die Namen Ihrer Ansprechpartner durch Platzhalter. Kontaktdaten in Freitexten werden ebenfalls ersetzt. Zurückübersetzt wird auf unserer Plattform. Beim Drift-Check ersetzen wir vor dem KI-Aufruf Firmenname und Ansprechpartner sowie Kontaktdaten, Personen mit Anrede und Beträge in Ihren Antworten durch Platzhalter. Nicht ersetzt werden Namen Dritter ohne Anrede und die Namen Ihrer Wettbewerber. Die Anbieter nutzen API-Daten nach ihren Vertragsbedingungen nicht zum Training ihrer Modelle. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist Standard.
Was wird genau pseudonymisiert?
Für das wöchentliche Lagebild ersetzen wir vor jedem KI-Aufruf Ihren Firmennamen und die Namen Ihrer Ansprechpartner durch Platzhalter. Kontaktdaten in Freitexten werden ebenfalls ersetzt. Im Einzelnen: Firmenname und Kurzform, die Namen Ihrer Ansprechpartner (auch Vor- und Nachname einzeln), Personen mit Anrede oder Titel sowie E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Domains in Freitexten (zum Beispiel KUNDE_…). Nicht ersetzt werden Namen Dritter ohne Anrede und die Namen Ihrer Wettbewerber. Branchen- und Marktkontext bleibt enthalten, weil die Recherche ohne ihn nichts Spezifisches findet. Deshalb sprechen wir korrekt von Pseudonymisierung nach DSGVO Art. 4 Nr. 5, nicht von Anonymisierung.
Sind die Lagebilder KI-erstellt?
Ja, und das sagen wir offen: KI-generiert (Art. 50 KI-VO) · automatisch erstellt, von drei KI-Modellen abgeglichen · Einschätzung, keine Beratung. Jede Empfehlung nennt ihre Quellen, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Verlasse ich mich auf eine einzige KI?
Nein. Drei KI-Modelle prüfen jeden Fund: Jedes Modell beurteilt ihn, übernommen wird nur, was die Mehrheit trägt. Die Zustimmung steht im Portal an jeder Empfehlung.
Was ist ein Update-Sprint?
Eine kompakte Strategie-Aktualisierung von typischerweise 5 bis 10 Arbeitstagen, wenn ein Signal Ihr Geschäftsmodell wesentlich berührt, etwa wenn ein großer Kunde seinen Einkauf auf KI umstellt oder ein Wettbewerber mit einem KI-Angebot in Ihren Markt kommt. Ergebnis ist ein 90-Tage-Aktionsplan, den Sie freigeben. Sie buchen ihn bei Bedarf aus dem Lagebild; er wird einzeln berechnet (Preis auf Anfrage) und ist im Monatspreis nicht enthalten.
Kann ich zusätzlich einen Berater hinzuziehen?
Ja, als Zusatzoption. Standard ist die Prüfung jedes Funds durch drei KI-Modelle. Auf Wunsch ordnet zusätzlich ein erfahrener Berater das Lagebild gemeinsam mit Ihnen ein. Die Beratung ist nicht im Monatspreis enthalten und wird einzeln vereinbart.
Kann ich das Lagebild intern weiterleiten?
Ja. Sie legen die Empfänger fest. Jeder Versand wird im Audit-Log protokolliert.
Was passiert bei einem Wechsel in der Leitung?
Zwei Wege: Profil-Übergabe mit Briefing an die neue Leitung oder Neuaufnahme des Profils. Der bisherige Strategiepfad bleibt dokumentiert, die neue Leitung sieht, was erkannt und was verändert wurde.
Was ist mit Wettbewerbern in meinem Markt?
Jedes Profil ist getrennt, kein Kunde sieht die Daten eines anderen. Auf Wunsch vereinbaren wir Exklusivität für Ihre Branche und Region und prüfen Überschneidungen vor Vertragsschluss.
Was kostet Wertradar?
Der Preis richtet sich nach dem Jahresumsatz Ihres Betriebs und wird netto pro Monat berechnet: bis 1 Mio. € Umsatz 149 €, von 1 bis 5 Mio. € 249 €, von 5 bis 10 Mio. € 390 €, von 10 bis 25 Mio. € 590 €, von 25 bis 50 Mio. € 790 €, von 50 bis 100 Mio. € 990 €, von 100 bis 250 Mio. € 1.490 €; darüber auf Anfrage. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. USt, Wertradar richtet sich an Unternehmen. Die Laufzeit beträgt 12 Monate, die ersten sechs Wochen sind Testphase. Einrichtung und Update-Sprints werden einzeln berechnet (Preis auf Anfrage); eine persönliche Beratung ist als Zusatzoption möglich.
Wie lang ist die Vertragslaufzeit?
12 Monate Laufzeit, Verlängerung jährlich. Kündigung mit 3 Monaten Frist zum Laufzeitende.
Kann ich Wertradar erst testen?
Ja. Die ersten sechs Wochen Ihres Abos sind die Testphase: voller Funktionsumfang, echte Wochen-Lagebilder zu Ihrem Betrieb, jederzeit kündbar ohne Begründung. Erst danach beginnt die 12-Monats-Laufzeit (Kündigung mit 3 Monaten zum Laufzeitende). Kein separates Probe-Produkt, keine Anrechnungs-Rechnerei.
Wie läuft das Onboarding?
Ihr Strategieprofil (10 bis 50 Fragen, je nach Stufe) wird ausgewertet, in Bedrohungs-Hypothesen übersetzt und Ihr Radar darauf eingerichtet. Die Einrichtung wird einmalig berechnet (Preis auf Anfrage) und bleibt auch bei Kündigung in der Testphase fällig, weil die Leistung dann erbracht ist.
Gefährdet Wertradar unsere ISO-27001-Zertifizierung?
Nach unserer Einschätzung nicht. Wertradar strebt aktuell keine eigene Zertifizierung an, stellt aber die Nachweise bereit, die Ihr Auditor von einem Dienstleister erwartet: Hosting in Deutschland, AVV nach DSGVO Art. 28, dokumentierte TOMs, Liste der Unterauftragsverarbeiter, unveränderliches Audit-Log.
Erhalte ich AVV und TOMs für die Dienstleisterprüfung?
Ja. Der AVV-Entwurf nach DSGVO Art. 28 liegt vor, die finale Fassung bekommen Sie vor Vertragsschluss. TOMs, Liste der Unterauftragsverarbeiter und eine Beschreibung der Datenverarbeitung ebenfalls auf Anfrage.
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